Alternativen zu Google

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von Lisa Leonhardt, IW Medien

Google ist nicht die einzige Möglichkeit, das Netz zu durchsuchen. Mit DuckDuckGo, Ixquick und Qwant stellen wir Ihnen drei Suchmaschinen vor, die auf das Speichern personalisierter Daten verzichten.

DuckDuckGo

Duckduckgo ist eine Suchmaschine aus Pennsylvania, die nach eigenen Aussagen keine IP-Adressen speichert, keine Informationen über Besucher protokolliert und Cookies nur verwendet, wenn sie absolut notwendig sind. Nutzer erhalten also keine personalisierten Suchergebnisse. Wie viele Suchergebnisse es insgesamt zu einem Suchbegriff gibt, wird nicht angezeigt.

DuckDuckGo ist eine einfache Internetsuche ohne E-Mail-Service oder Karten-Tool. Optisch erinnert die Suchmaschine an Google, wirkt aber aufgeräumter. Neben Fotos und Videos kann sich der Nutzer auch Informationen über Produkte anzeigen lassen. Handelt es sich um Bücher profitiert Amazon gleich mit. Denn das Suchergebnis verlinkt direkt zum Amazon-Shop. DuckduckGo nutzt die Hosting-Infrastruktur von Amazon. Wenn das kein Zufall ist.

Zu DuckDuckGo

Ixquick

Ixquick hat seinen Sitz in den Niederlanden. Seit 2009 speichert Ixquick keine IP-Adressen mehr und persönliche Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. 2008 wurde Ixquick mit dem Europäischen Datenschutz-Gütesiegel ausgezeichnet und ist somit eine nach EU-Datenschutzrecht geprüfte und zertifizierte Suchmaschine.

Ixquick ist eine Suchmaschine, die viele bekannte Suchmaschinen gleichzeitig und anonym durchsucht. Ein Ixquick-Ergebnis wird mit einem Stern je Suchmaschine gekennzeichnet, die es als eines der zehn besten Ergebnisse für Ihre Suche einstuft. Ein Ergebnis mit fünf Sternen bedeutet also, dass sich fünf Suchmaschinen weitgehend einig sind.

Ixquick bietet ein internationales Telefonverzeichnis, um weltweit nach Telefonnummern und Adressen suchen zu können. Die Suche nach Bildern und Videos ist ebenfalls möglich. Auch Ixquick erinnert vom Aussehen an Google. Schriftgröße und Zeilenabstand der Suchergebnisse sind etwas unübersichtlicher. Im Vergleich zu Google zeigt Ixquick weniger Ergebnisse an, schlägt aber auch „Verwandte Suchbegriffe“ vor.

Zu Ixquick

Qwant

Qwant wirbt ebenso wie Duckduckgo und Ixquick mit strengen Datenschutzbestimmungen und sammelt nach eigenen Angaben keine persönlichen Daten. Für die jeweilige Sitzung wird lediglich ein Cookie gesetzt, der nach Verlassen der Seite wieder gelöscht wird. Eine permanente Browserdatei wird dabei nicht angelegt. Informationen zum Nutzerverhalten werden nicht dauerhaft gespeichert. Folglich erhalten Nutzer die gleichen Suchergebnisse zum jeweiligen Suchbegriff. Bevor man eine Suche bei Qwant startet, kann man entscheiden, ob man dem Betreiber die Erfassung und Analyse statistischer Daten ermöglichen will. Wenn nicht, reicht es ein Häkchen zu entfernen und es wird ein Piwik-Deaktiverungs-Cookie im Browser abgelegt.

Qwant bietet neben der Web-Suche auch eine Medien- und Personensuche an. Die Spaltenansicht der Suchergebnisse ist etwas gewöhnungsbedürftig und unübersichtlich. Die Suchmaschine liefert nämlich neben „normalen“ Treffern auch gleich die Nachrichten, Social-Media-Beiträge, Videos und Bilder mit. Es ist allerdings auch möglich, die Listenform zu wählen und sich die Ergebnisse pro Kategorie anzeigen zu lassen.

Zu Qwant

Fazit:

Wer anonym im Internet suchen möchte und auf die gewohnten Google-Tools wie Maps, Youtube & Co. verzichten kann, ist mit DuckDuckGo, Ixquick und Qwant gut bedient. Die Qualität der Suchergebnisse ist gut bis ausgezeichnet. Alternativen zu Google-Maps gibt es natürlich auch. Ein Blick auf here.com und openstreetmap.de lohnt sich.

Tipp:

In Island helfen gerade richtige Menschen beim Suchen weiter. Unter dem Hashtag #AskGudmundur stehen sieben Isländer aus sieben Regionen der Insel bereit, um komplizierte Internetsuchen überflüssig zu machen. Gute Reise!

Über den Autor: Lisa

Lisa Leonhardt

Lisa Leonhardt war bei der IW Medien tätig. Sie hat ihre Ausbildung zur Medienkauffrau erfolgreich abgeschlossen.

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