Die Möglichkeiten der 360-Grad-Kamera

Die Möglichkeiten der 360-Grad-Kamera

Die Idee des „Rundumbildes“ ist nichts Neues. Google Streetview hat das 360-Grad-Bild berühmt gemacht, und auch in anderen Bereichen wie in der Medizin oder in der professionellen Fotografie werden Panoramabilder genutzt, die mühselig aus Einzelbildern zusammengefügt wurden. Dank der 360-Grad-Kamera kann jetzt auch die Plug-and-Play Generation ganz ohne Fachwissen 360-Grad-Aufnahmen machen. Das 360-Grad-Bild besteht aus sehr vielen kleinen Einzelbildern, die aus verschiedenen Winkeln aufgenommen werden.

Kameras schon ab 200 Euro

Es gibt auf dem Markt schon viele verschiedene Modelle. Je nachdem, wie viel die 360-Grad-Kamera kosten darf. Panono bietet ein 360-Grad-Kamera-Modell ohne Videofunktion für mehr als 2.000 Euro. Die Kodak SP360 4K kostet etwas mehr als 400 Euro, die Ricoh Theta M15 ist für knapp über 200 Euro zu haben.

Ganz einfach einen eigenen Planeten gestalten

Ist die App fürs Gerät runtergeladen, lässt sich die Kamera damit nahezu intuitiv steuern. Die meisten Hersteller bieten noch eine Bildbearbeitungssoftware an, die erlaubt, das Bild direkt nach der Aufnahme in der App zu bearbeiten. Die Nutzer können sich zum Beispiel ihren eigenen kleinen Planeten gestalten: Die Aufnahme wird um den Kamerastandpunkt zu einer Art Erdball gebogen. Ob Planet, 360-Grad-Panorama oder virtueller Rundgang: Die Darstellung der Aufnahme ist vielseitig. Beispiel 1: Köln im Winter.

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Abspielen auf allen Endgeräten möglich

Smartphones, Tablets und Virtual-Reality-Brillen eröffnen dem Betrachter die Dimensionsvielfalt der 360-Grad-Aufnahme. Mit dem Smartphone oder Tablet kann man auf die Bilder und Videos klicken und sich durch Wischen auf dem Bildschirm in der Aufnahme umsehen. Am Desktop geht das per Mausklick. Videos können, neben einer Vielzahl anderer Apps, mit der aktuellsten YouTube-App oder mit verschiedenen Playern abgespielt werden. Die User können sich durch Bewegung des mobilen Abspielgerätes in dem Video bewegen. Und mit einer Virtual Reality- oder Cardboard-Brille kann man sich sogar durch Kopfbewegungen im Video umsehen.

360-Grad-Touren – ein Marketingtrend

Das Marketing hat diese virtuelle 360-Grad-Welt längst für sich entdeckt. Red Bull vermittelt seinen Zuschauern durch 360-Grad-Videos das Gefühl, mit dem Fahrer auf der Rennstrecke zu fahren, Edeka zeigt sein Sortiment im 360-Grad-Rundgang und Nescafé gibt einen Rundumblick auf seinen Kaffeeplantagen. Wohnausstattern eröffnen 360-Grad-Aufnahmen ganz neue Möglichkeiten, da der potenzielle Käufer die Möbel virtuell in seiner Wohnung aufstellen kann. Und eher unbekannte Unternehmen könnten sich durch einen Werkhallenrundgang bei potenziellen Bewerbern oder Kunden bekannt machen. Beispiel 2: Eine Buchhandlung am Eigelstein in Köln.

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Über den Autor: Larissa

Larissa Pilch

Larissa Pilch ist bei der IW Medien tätig. Sie absolviert eine Ausbildung zur Medienkauffrau.

2 Kommentare zu “Die Möglichkeiten der 360-Grad-Kamera”

  1. Gerda D.

    Hallo Larissa, die Idee des „Rundumbildes“ ist für mich jedenfalls etwas Neues. find ich sehr toll und inspirierend. Das erste Foto regt definitiv zum Nachdenken an. Danke fürs Teilen!

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