Videodreh als Teil der Ausbildung

Videodreh als Teil der Ausbildung

Die Auszubildenden Medienkaufleute bei den IW Medien lernen mehr als nur Rechnungswesen und Büroarbeit. Als Teil des Teams sind sie mittendrin in spannenden Projekten und erfahren direkt aus der Praxis, wie das Medienhaus arbeitet. So hat unsere Auszubildende Larissa eine Unternehmensreportage mit der Videokamera begleitet – Schnitt und Tonbearbeitung für ein kurzes Videostatement des Geschäftsführers inklusive.

Gute Vorbereitung ist alles

Alles fing mit einem Videoworkshop der Medienakademie von ARD und ZDF an. Larissa hat gleich am ersten Tag in ihrer neuen Abteilung, den Crossmedialen Projekten, im Workshop viel Wissen zu Kamera- und Toneinstellungen und Videobearbeitung gesammelt. Natürlich hat sie wie die anderen Teilnehmer auch mit dem Equipment, das bereits im Haus ist, direkt im Workshop ihr neues Wissen ausprobiert.

Die Reportage in Koblenz

Dann ging es nach Koblenz, genau genommen zur Kalzip GmbH. Das Unternehmen war am Bau der neuen Hülle für das 1986 explodierte Kernkraftwerk Tschernobyl beteiligt – ein beeindruckendes Projekt. 168.000 Quadratmeter Edelstahl sollen für mindestens 100 Jahre jede nukleare Strahlung in die Außenwelt vermeiden. Larissa begleitete einen Kollegen, der für die Kampagne „Herz der Wirtschaft“ eine Reportage über dieses spannende Projekt schrieb.

Sicherheit an erster Stelle

Nach dem Interview mit dem Geschäftsführer hieß es für den Rundgang in der Produktionshalle Helm auf- und Schutzweste anziehen. Hier drehte Larissa das Video – immer mit dem Blick auf die Wegmarkierungen. Denn um Zusammenstöße mit Gabelstaplern und Maschinen zu vermeiden, musste das IW-Team sich genau an die Markierungen halten. Und los geht’s!
Bevor die Dreharbeiten und Aufnahmen beginnen konnten, musste Larissa die Kamera vorbereiten und das Mikrophon am Interviewpartner Christoph Schmidt, dem Kalzip-Exportleiter, anbringen. „Das war nicht einfach, weil ich ziemlich nervös war“, verrät sie. „Zum Glück konnte ich vieles aus der Schulung anwenden, aber trotzdem hat es nicht 100-prozentig geklappt.“ Ein Problem war der Fokus, der nicht richtig eingestellt war. So war das Gesicht im Videobild etwas unscharf. Auch beim Interview mit Geschäftsführer Jörg Schwall stimmte der Fokus nicht ganz.

Die Bearbeitung beginnt

Aber kein Problem: Larissa hat improvisiert und die Videoaufnahmen aus der Industriehalle mit dem O-Ton aus dem Geschäftsführer-Interview unterlegt. Mit dem Schnittprogramm Adobe Premiere Pro hatte sie nach ein paar Tagen ein gutes Video fertig. Mit einem Handbuch und viel Spaß an der Arbeit war das für sie eine tolle Erfahrung.

„Ich hatte wirklich viel Spaß beim Schneiden, sogar an den Fehlern. Aber merkt euch eins: Verschiebt niemals einen Ordner auf dem Mac Desktop, sonst ist die Verknüpfung weg, und die Arbeit war vergeblich.“

Zusammen mit dem Team aus den Crossmedialen Projekten hat Larissa dann noch Feinheiten korrigiert und die Tonspur gesäubert. Das Ergebnis:

Doch das ist nicht alles

In der Bearbeitung eines weiteren Videos hat sie sich dann noch in die Farbbearbeitung vertieft. Und noch ein crossmediales Format stand auf ihrem Plan in der Abteilung: Aufnahmen mit einer 360-Grad-Kamera. Was sie dort gelernt hat, lässt sich hier nachlesen.

Gut möglich, dass sie auch in Zukunft crossmedial arbeitet. Auf ihre Skills lässt sich schließlich gut aufbauen.

Über den Autor: Katharina

Katharina Barlage

Katharina Barlage ist bei der IW Medien tätig. Sie absolviert eine Ausbildung zur Medienkauffrau.

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