Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation

Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation

Worum geht’s?
Die Kampagne „Ein Leben Retten“ soll das Vertrauen der Bürger in ihre eigenen Fähigkeiten als Ersthelfer stärken – für mehr gerettete Leben. Im Klartext: Menschen wie Du und ich sollen motiviert, ermutigt und befähigt werden, im Notfall eine Herzdruckmassage durchzuführen.

Wer steht dahinter?
Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V., der Berufsverband Deutscher Anästhesisten e. V. sowie die Stiftung Deutsche Anästhesiologie.

Der Hintergrund:
Der plötzliche Herztod ist die dritthäufigste Todesursache. Menschen, die einen Herzstillstand erleiden, sind auf unsere sofortige Hilfe angewiesen. Für sie zählt nun jede Sekunde. Doch die wenigstens greifen beherzt zu – wahrscheinlich aus Angst etwas falsch zu machen – und vergeben damit eine enorm große Chance, die Überlebenswahrscheinlichkeit des Betroffenen um ein Vielfaches zu erhöhen:

Ein Herzstillstand kann jeden treffen. Reanimation ist einfach. 100 pro! – so der Slogan der Kampagne!

Wie geht’s?
Prüfen – Rufen – Drücken
Das ist die Kernaussage der Kampagne und die entsprechende Kurzanleitung gibt es gleich im Schaubild dazu. Fällt jemand um, prüft man zunächst, ob er noch atmet. Falls nicht, ruft man den Notarzt (112) und drückt mit beiden Händen rhythmisch auf die Mitte des Brustkorbs (100 x pro Minute), bis der Notarzt kommt. Eigentlich ganz einfach!

Was gehört noch zur Kampagne?
Neben Fakten und Sachinformationen findet der Laie auch Videos der sachlichen aber auch der etwas humorvolleren Art, z.B. mit Kaya Yanar. Sie schaffen Glaubwürdigkeit der Kampagne bei den verschiedenen Zielgruppen von jung bis alt. Es gibt Stories von Betroffenen und beispielhafte Projekte, wie der Weltrekord in Münster aus dem vergangenen Jahr, die zum Nachahmen einladen.

Der Lebensrettersong „Rette mir das Leben – ein zweites wird’s nicht geben“ – ein Ohrwurm, der den Beat der Herzdruckmassage vorgibt, soll den Rhythmus bei den potentiellen Ersthelfern implementieren.

Ein Terminplan für bundesweite Projekte und die Möglichkeit, eigene Projekte zu melden, ein Servicetelefon, verschiedene Präsentationen, um für das Projekt zu werben, all das erleichtert ein mögliches Engagement für dieses Projekt.

Infomaterial der verschiedensten Art – vom Flyer, über das Plakat und Planungsunterlagen für eigene Events in Firmen, Krankenhäusern, Schulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen bis zur App – findet man übersichtlich geordnet zum Download auf der Landing Page zur Laienreanimation, ebenso Links zu ausländischen Kampagnen.

Last but not least auf der Seite zu nutzen: Die direkte Möglichkeit, für das Projekt zu spenden oder sich als Sponsor zu betätigen oder online eine günstige Reanimationspuppe zu Übungszwecken zu erwerben.

Was uns am besten gefällt?
Eigentlich die ganze Kampagne, aber besonders die playlist von möglichen „Evergreens“ (PDF), zu denen man eine Herzdruckmassage vornehmen könnte. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Aber Scherz beiseite, wir lernen: Um Laien zu begeistern, ist auch bei ernsten Themen ein Augenzwinkern nicht verboten.

Also: Prüfen – rufen – drücken und Leben retten! So einfach kann das sein.

Über den Autor: Susanne

Susanne Blumenthal

Susanne Blumenthal kommt aus Köln. Sie lebt und arbeitet hier immer noch sehr gerne. Als Marketing-Spezialistin kümmert sie sich um unsere Kunden und solche, die es werden möchten. Außerdem hat sie ein Auge auf unsere Eigenwerbung und manchmal bloggt sie auch für uns.

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