Fünf Tools für den Überblick in der Verbandsarbeit

Fünf Tools für den Überblick in der Verbandsarbeit
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Verbandsarbeit heißt vor allem Kommunikation. In unserer digitalisierten Welt bieten sich hier grenzenlose Möglichkeiten: Jeder kann sich mit jedem in Echtzeit von egal wo auf der Welt austauschen, Daten ohne Limit veröffentlichen oder nachfragen. Das Problem: Wie den Überblick bewahren im komplexen Kommunikations- und Informationsnetz? Wir haben vier kostenlose Tools herausgesucht, die die tägliche Verbandsarbeit vereinfachen – und zwar ganz ohne IT-Expertenwissen.

TweetDeck

Wer für größere Organisationen Tweets verfolgt und eigene erstellt, droht schnell, die Übersicht zu verlieren. Tools wie TweetDeck helfen, bei einer großen Anzahl von Tweets Ordnung in das Chaos zu bringen. Der Nutzer kann zum Beispiel eigene Filter und Suchbegriffe bestimmen. Das Tool sortiert Tweets zu diesen Begriffen dann in die entsprechenden Spalten. So hat man beispielsweise die Tweets, Re-Tweets oder Antworten auf eigene Tweets ohne Hin- und Herklicken auf einen Blick. Tweetdeck überwacht die Tweets übrigens in Echtzeit.

Likealyzer

Fast wie eine virtuelle Visitenkarte funktioniert neben einer Website der Facebook-Auftritt von Verbänden. Die bestmögliche Darstellung auf Facebook ist daher sehr wichtig. Fast immer gibt es bei der Kontaktpflege aber Verbesserungspotenzial. Deshalb ist das Tool Likealyzer ein sinnvolles Tool, um ein schnelles Feedback zu bekommen. Der User kopiert lediglich die Facebook URL in das vorgesehene Feld. Das Tool liefert daraufhin eine Analyse des aktuellen Profil Standes und zeigt mögliche Defizite, wie beispielsweise zu wenig Fragen oder Mitmachangebote für Fans, auf. Gleichzeitig gibt es Tipps für Verbesserungen wie eine intensivere Interaktion oder effektivere Informationsverbreitung, um noch mehr User zu erreichen.

Jing

Einen Ablauf oder Prozess schnell und anschaulich erklären? Hier hilft Jing, ein Tool, das Screenshots oder Bildschirmvideos erstellt und eine einfache Nachbearbeitung mit Kommentaren, Pfeilen, Rahmen ermöglicht. Damit kann man schnell eine Anleitung online stellen, Fehler melden oder Tweets, Facebook-Einträge und andere vergängliche Inhalte problemlos dokumentieren. Das Ergebnis speichert Jing je nach Wahl im PNG-Bild- beziehungsweise im SWF-Video-Format auf der eigenen Festplatte oder für andere direkt abrufbar auf der Video-Plattform Screencast.com.

Canva

Auf Knopfdruck kreativ sein? Das ist gar nicht so einfach. Für alle, die sich hier Unterstützung wünschen, gibt es Canva, eine Website, die mit ein paar Klicks kreative Lösungen liefert. Egal ob Infografik, Poster, Einladung oder Präsentation, in den verschiedenen Rubriken findet jeder das passende Format. Obwohl man sich registrieren muss, ist das Tool prinzipiell kostenlos. Ein kurzes Tutorial erklärt die Grundfunktionen, dann kann man auch schon selbst loslegen. Die selbst erstellten Grafiken lassen sich im Anschluss bequem als JPG, PNG oder PDF herunterladen.

Google Docs

Die interne Zusammenarbeit zieht häufig einen Rattenschwanz an Mails nach sich, in denen man sich Updates hin- und herschickt. Um diesen Aufwand zu vermeiden, bietet Google Docs die Alternative, Dokumente online gemeinsam zu bearbeiten. Nach der Erstellung der Dokumente gelangt man über einen Link zu Texten, Tabellen oder Präsentationen, die in Google Drive gespeichert sind. So haben alle Beteiligten immer Zugriff auf die aktuellste Version und können jederzeit Änderungen vornehmen. Google Docs funktioniert übrigens in Echtzeit, es können also auch mehrere Kollegen gleichzeitig an den Dateien arbeiten und sogar dabei chatten. Hauptsächlich wird mit Microsoft-Dateien gearbeitet, die Dokumente lassen sich aber auch als PDF oder OpenOffice-Format exportieren. Ein weiterer Pluspunkt ist die Option, auch von Mobilversionen Zugriff über Apps zu haben.

Über den Autor: Nina

Nina Lorenz

Während ihres Studiums hat Nina Lorenz die IW Medien tatkräftig unterstützt.

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