Kommunizieren mit Chatbots und Virtual Reality

Kommunizieren mit Chatbots und Virtual Reality
©Viacheslav Iakobchuk Fotolia.com

Trends nutzen

Social Media ist längst mehr als eine Plattform für Katzenfotos und soziale Selbstinszenierung. Im Jahr 2017 nutzten erstmals mehr als drei Milliarden Menschen weltweit Social Media. Darunter sind auch Nutzer aus Unternehmen, Verbänden und Politik, für die Social Media inzwischen selbstverständlicher Kommunikationskanal im Berufsleben ist. Hier die vier Top-Trends für 2018: Lesen Sie, wie Chatbots mit künstlicher Intelligenz für einfache Kommunikation eingesetzt werden, Live-Videos Diskussionen vom Sofa und Virtual Reality Betriebsrundgänge ohne physische Anwesenheit erlauben. Außerdem erkläre ich den WhatsApp-Newsletter, der Verbände und Unternehmen bei der Kommunikation unterstützt.

1. Chatbots – Zielgruppen individuell bedienen

Chatbots geben schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen, rufen gezielt Informationen ab oder durchsuchen eigenständig seitenlange Kataloge. Mit ihrer Hilfe können aktuelle Informationen bereitgestellt werden, ohne dass lange danach gesucht werden muss. Dieser Prozess wird von der Software hinter dem Chatbot erledigt – der Künstlichen Intelligenz.

Der Vorteil: Die Zielgruppe kann rund um die Uhr schnell und einfach auf dem Laufenden gehalten werden. Jeder Nutzer wird individuell betreut, ohne dass ständig ein Mitarbeiter bereitstehen muss. Jeder, der einen Chatbot einsetzen will, sollte die eigenen Kommunikationsziele klar haben: Soll der Chatbot eine Liste von Fragen abfragen, oder soll er auf Fragen antworten? Das Herzstück des Bots sind zahlreiche programmierte Grammatikkonstruktionen und Teilsätze. Diese Datenbanken sind mit dem Front-End des Chatbots verknüpft. Dort sollte dann eine Tippfehlererkennungssoftware eingebunden sein, um mögliche Fehler in der Rechtschreibung in der Datenbank zu finden und bearbeiten zu können.

Weitere Informationen zu Chatbots: https://www.bitkom.org/Themen/Technologien-Software/Digital-Office/Chatbots.html

2. Virtual Reality hilft bei Personalsuche

Auch Virtual Reality (VR) zählt zu den Top Trends. VR ist eine durch Daten simulierte Wirklichkeit mit dreidimensionalen Bildern und meist auch Ton, die zum Beispiel per Datenbrille übertragen wird. In ihr kann der Nutzer sich bewegen, Dinge anfassen und sogar bewegen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: So könnte die Virtual-Reality-Brille bei der Personalsuche eingesetzt werden. Potenzielle Bewerber könnten sich mit ihr von zu Hause aus im Unternehmen umsehen und beispielsweise die Maschinen in der Produktion ausprobieren, bevor sie ihre Bewerbung abschicken. Ein Immobilienmakler kann virtuelle Besichtigungstouren per VR-Brille anbieten und Firmen von Deutschland aus eine ganze Fabrik im Ausland einrichten.

Nähere Informationen zu Virtual Reality: https://www.bitkom.org/Themen/Technologien-Software/Virtual-Reality/index.jsp

Eine Immobilie per VR-Brille einrichten:

 

3. Live-Videos

Ob GIF-Animationen, professionelle Imagefilme oder Live-Videos: Bewegtbild wird immer beliebter. Um beispielsweise bei Events dabei zu sein, reicht es dank Live-Videos heute aus, sich mit dem Smartphone auf das Sofa zu setzen. Mit Live-Funktionen, wie zum Beispiel von Instagram und Facebook, lassen sich Veranstaltungen von überall aus mitverfolgen.

Das Beste daran: Die Veranstalter können mit den Zuschauern interagieren, die Kommentare, Kritiken und Bewertungen abgeben und dem Live-Video-Autor so eine ungefilterte Rückmeldung geben können. Ein Live-Video kann bei beiden Social-Media-Plattformen über den Story-Modus gestartet werden. Die Live-Videos können nicht wie Storys nur 24 Stunden verfügbar gemacht, sondern für einen längeren Zeitraum gespeichert werden. Ein großer Vorteil ist auch, dass Facebook und Instagram Live-Videos sehr hoch listen. Deshalb stehen sie in den Newsfeeds der Nutzer besonders weit oben. So verhelfen Live-Videos im Vergleich zu herkömmlichen Formaten schnell zu deutlich höheren Reichweiten.

Tipp: Nutzen lässt sich das Live-Video auch, um schon vor einem Event Aufmerksamkeit zu gewinnen. Zum Beispiel durch einen Blick hinter die Kulissen mit einer Live-Video-Schaltung ein oder zwei Stunden vor dem Event. Nutzer können so schon im Vorhinein Fragen zum Event stellen oder Tipps und Wünsche zum Ablauf abgeben – und schon wird das Event zum Gemeinschaftsprojekt von Nutzern und Ausrichtern.

So funktioniert’s:

Live-Videos – der neue Trend in der Social-Media-Community

 

4. WhatsApp Newsletter – so geht‘s

Chatten, Simsen, Appen: Durch nichts lassen sich so schnell und kostenlos Informationen verbreiten wie über Chatapplikationen – und das per Smartphone direkt in die Mittagspause, auf dem Weg zur Arbeit oder wo immer die Nutzer gerade sind. Auch der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) nutzt diese Möglichkeit auf seinem Portal chemie-arbeitgeber.de. Dessen WhatsApp-Newsletter informiert per Abodienst direkt aufs Smartphone über aktuelle Beiträge. Der Abodienst läuft über eine Handynummer des BAVC. Um regelmäßig mit Infos über die Tarifpolitik, Innovationen und Stellungnahmen der Chemie-Mitgliedsunternehmen versorgt zu werden, müssen die Abonnenten die Handynummer in ihrem Smartphone speichern und eine Nachricht an die Nummer senden. Über die WhatsApp-App erstellt der BAVC dann eine Broadcastliste aller Newsletter-Empfänger. Eine Nachricht mit „Start“ und „Stop“ an die BAVC-Nummer stoppt den Abodienst.

Der DCDA (Die Chemie Dein Arbeitgeber) Newsletter: https://www.chemie-arbeitgeber.de/newsletter/#c264

Die Megatrends der Kommunikation und Technik begleiten nicht nur Privatpersonen und Verbraucher. Auch Unternehmen und Verbände können sich die neuen Trends zu Nutze machen und einen großen Schritt in die digitale Zukunft gehen.

 

 

Über den Autor: Tobias

Tobias Höver

Tobias Höver macht bei der IW Medien eine Ausbildung zum Medienkaufmann Digital und Print. Als Kind wollte er Bob der Baumeister werden.

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