Ausbildung: Von Infografiken und Cornflakes

Nachdem bereits Cedric Litzki für die Kategorie „IW Medien intern“ interviewt wurde, war ich nun auch an der Reihe. In dem kurzen, aber hoffentlich interessanten Video erzähle ich nicht nur von den spannenden Aufgaben, die ich hier als Azubi im IW mache, sondern gebe auch einen kleinen Einblick in meine Frühstücksgewohnheiten. Außerdem erfahren Sie ihm nachfolgenden Artikel wie der Alltag eines Azubis in der Abteilung Kunden und Strategie aussieht. 😉


Ein Tag im Leben eines Azubis

Es ist kurz vor acht, als ich das IW betrete und mich in den Aufzug begebe, der mich in den fünften Stock bringt. An meinem Platz lade ich erst einmal meine Sachen ab und schalte den PC an, bevor mich mein Weg zum Coffeepoint führt, wo ich mir Tee und Wasser besorge.

So sieht seit einigen Monaten mein Start in den Arbeitstag aus.

Zurück an meinem Platz, checke ich meine Mails und informiere mich dann darüber, welche Termine und Aufgaben an diesem Tag so anstehen. Heute findet der wöchentliche Jour fixe der Abteilung Kunden und Strategie statt, in der ich seit Juni und noch bis Ende September bin. Jedoch ist bis dahin noch ein wenig Zeit, und so kümmere ich mich darum, für unsere verschiedenen Social-Media-Kanäle interessante Beiträge zu recherchieren. Dabei durchforste ich nicht nur Hunderte von Twitter-Beiträgen, sondern auch die Artikel diverser Zeitungen. Heute gibt es zum Beispiel einen interessanten Beitrag im iwd über das private Surfen am Arbeitsplatz, der wird direkt auf unserem Twitter-Account geteilt.

Danach mache ich mir neuen Tee und widme mich dann meinen anderen Aufgaben. Da der IW Medien Blog von interessanten Beiträgen lebt, gab mir meine Ausbilderin den Auftrag, eine Infografik zum Thema Pendeln in Deutschland zu erstellen. Obwohl ich als Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement nicht dieselben Abteilungen wie die Auszubildenden zur Medienkauffrau in Digital und Print durchlaufe, ist dies die perfekte Möglichkeit, um in die Aufgabenbereiche dieses Ausbildungsberufes reinzuschnuppern.

Beim Erstellen der Infografik achte ich auf die anschauliche Darstellung sowie das Einfügen von informativen Inhalten. Zum Beispiel beträgt der durchschnittliche Arbeitsweg der Deutschen 16,91 km im Jahr 2016, da falle ich mit meinen knapp 40 km pro Strecke ein wenig aus dem Rahmen. Nach Fertigstellung der Infografik bespreche ich diese mit meiner Ausbilderin und versuche dann, ihre konstruktive Kritik umzusetzen.

Die Infografik wird im Laufe der Woche auf dem Blog hochgeladen, und ich bin schon ein wenig stolz auf mich, dass damit etwas von mir veröffentlicht wird. Gerade das finde ich an meiner Ausbildung im IW spannend. Die erbrachten Leistungen werden anerkannt, und man hat das Gefühl, man trägt eine Menge zum Ganzen bei. Als Auszubildende ist man Teil des Teams, und ich habe das Gefühl, dass man bereits am Anfang gefördert wird, so selbständig wie möglich zu arbeiten. Allein das gibt einem Selbstvertrauen.

In der darauffolgenden internen Besprechung werden aktuelle Themen und Aufgaben der Abteilung diskutiert und der Stand zu einzelnen Punkten und Projekten sowie eines Messebesuches erläutert. Meine Aufgabe ist es, nach der Besprechung den Maßnahmenplan der jeweiligen Woche zu aktualisieren und Neuigkeiten in die Tabelle einzutragen.

Nach der Besprechung kümmere ich mich noch um die Bearbeitung von Rechnungen und sorge dafür, dass jemand ans Telefon gehen kann, während meine Kollegen ihre wohlverdiente Mittagspause genießen. Ich halte noch ein paar Minuten im Büro aus, bis ich dann ebenfalls meine Pause am Konrad-Adenauer-Ufer verbringe.

Danach muss ich noch Angebote für Werbegeschenke einholen, die wir bei einer Messeveranstaltung an interessierte Besucher vergeben möchten. Dabei muss ich Preise vergleichen und darauf achten, dass die angebotenen Artikel auch den Wünschen der Abteilung entsprechen.

Nach einem erfolgreichen Arbeitstag, bei dem ich mich in Meetings einbringen und durch Übernahme von verschiedenen Aufgaben meine Kollegen entlasten konnte, zieht es mich dann um halb fünf Richtung Heimat. Dank des vom IW gestellten Jobtickets ist die Rückfahrt von knapp anderthalb Stunden kein Problem. Am Morgen darauf geht es dann wieder von vorne los, und ich muss sagen, obwohl es manchmal anstrengend ist, macht mir die abwechslungsreiche Arbeit im IW dennoch viel Spaß.


Mehr Informationen zur Ausbildung im IW Köln und der IW Medien gibt es unter: https://www.iwkoeln.de/institut/karriere/auszubildende.

Über den Autor: Jennifer

Jennifer Jilg

Jennifer Jilg ist beim IW Köln tätig. Sie absolviert eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement.

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