Webanalyse – wieso, weshalb, warum?

Webanalyse – wieso, weshalb, warum?
Jenny Sturm, fotolia.com

Wie messe ich den Erfolg meiner Website? Wer besucht meine Website? Wo kommen die Besucher her? Welche Inhalte laufen besonders gut? Mit diesem Beitrag starten wir eine neue Serie zum Thema Webanalyse. In Teil 1 beschäftigen wir uns mit Grundlagen, Arten der Messung und Auswertung.

Was versteht man unter Webanalyse?

Unter Webanalyse – auch Web-Controlling, Datenverkehrsanalyse, Traffic-Analyse, Clickstream-Analyse oder Web-Tracking genannt – versteht man die Sammlung von Besucherdaten und deren Auswertung. Die Daten helfen bei der Optimierung der Website und dienen der Erfolgskontrolle.

Was genau wird gemessen?

Je nach Analysetool stehen eine Vielzahl von Auswertungsmöglichkeiten und Messwerten zur Verfügung. Welche Kennzahlen ein Seitenbetreiber genauer analysiert, hängt davon ab, welche Ziele mit der Website verfolgt werden.

Warum ist Webanalyse wichtig?

Die Welt ist heute digital und die Interaktion mit der Zielgruppe gewinnt immer mehr an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Bedürfnisse seiner Zielgruppe zu kennen. Für viele Unternehmen, Organisationen oder Vereine ist der eigene Webauftritt ein wichtiges Instrument, Angebote zu präsentieren und neue Kunden zu gewinnen. Entsprechend sorgfältig sollte der Auftritt gepflegt und immer weiter optimiert werden. Ob diese Maßnahmen Erfolg haben, lässt sich am besten mithilfe von Webanalyse-Tools feststellen.

Beispiele:

  • Endgeräte: Wenn 90 Prozent der Besucher mobil auf eine Seite zugreifen, macht es Sinn, die eigene Seite für kleinere Bildschirme zu optimieren – zum Beispiel mit einem „Responsive Design“
  • Themen/Inhalte: Der Autor eines Freizeit-Blogs bekommt einen Überblick, welche Beiträge am besten bei seinen Besuchern ankommen. Dies kann er bei der Themenplanung berücksichtigen.
  • Vertrieb: Der Betreiber eines Online-Shops sieht anhand der Verkaufszahlen, welche Artikel beliebt sind. Die Besucheranalyse liefert zudem Daten, welche Artikel geklickt, aber nicht gekauft werden. Diese Erkenntnisse können in die Preisgestaltung einfließen.
  • Navigation: Wird die interne Suche auf einer Website häufig genutzt, um zu Kategorien zu kommen, dann ist die Menüführung auf der Seite eventuell zu kompliziert und benötigt eine Vereinfachung.

Da die Besucherzahlen nachträglich nicht mehr erfasst werden können, sollten sich Seitenbetreiber möglichst früh mit der Integration eines geeigneten Analyse-Tools auseinandersetzen – am besten bereits bei der Konzeption des Webauftritts.

Über den Autor: Christoph

Christoph Mäurer

Christoph Mäurer kommt aus Köln und arbeitet immer noch dort. Er ist technischer Projektmanager bei der IW Medien. Hier zählt er unter anderem Besucher auf Webseiten, verwaltet das Print-CMS, trinkt jede Menge Kaffee oder kümmert sich um Domains.

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